Die heiße Phase im Hamburger Wahlkampf ist erreicht, das kann man wohl so festhalten. In den letzten Wochen gab es einiges an Post zu diesem Thema, gestern kamen die Wahlunterlagen.
Sehr schön war ein Mailing der CDU, in dem ich informierte wurde, dass die Wahl doch recht kompliziert ist, da man auf mehreren Zetteln unterschiedlich viele Kreuze zu machen hätte. Die CDU hatte aber auch gleich eine gute Nachricht für mich – man müsse sich ja nur merken wie viele Kreuze auf jedem Zettel erlaubt sind (steht zur Sicherheit auch noch mal auf dem Zettel oben drauf, versicherte man mir schriftlich!), dann macht man die entsprechende Zahl an Kreuzen für die CDU – damit liegt man nicht verkehrt.
Als ich heute morgen zur Arbeit radelte waren dann auch die unvermeidlichen Wahlplakate zu sehen. Michael Naumann (oder heißt er Neumann? Halte ich für ein schlechtes Zeichen für ihn, wenn mir nicht mal das sicher merken konnte im bisheringen Wahlkampf!) verspricht uns eine Stadt die für alle wächst und dass der Bürgermeister wieder den Bürgern zuhört, Ole von Beust “weiß wo der Schuh drückt”während der Kollege Müller durch die Hamburger Clubs tourt.
Schwarz setzt auf den charismatischen Bürgermeister, was vielleicht gegen einen doch eher mausgrauen Gegenkandidaten sinnvoll sein mag. Die Umsetztung in den großen schwarzweiß Plakaten kommt leider aus meiner Sicht etwas inhaltsarm rüber und so richtig sympathisch wirkt der Kollege von Beust auf den Plakaten nicht – erinnert mich eher an Bilder von nem Betriebsausflug oder ner langweiligen Familienfeier der Kategorie “Tante Emmys 80er – begib dich in Familie und du kommst darin vor Langeweile um”.
Er sieht ja auch oft (wenn wir jetzt mal ehrlich sind) etwas seltsam aus auf Bildern. >> ein Beispiel
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