Interessantes erreichte mich gestern der PM auf qype. Verschiedene User berichten an dieser Stelle über Abmahnungen aufgrund von negativen Einträgen bei qype die sie erhalten haben (bzw. die Ihnen angedroht wurden) .
600 Euro sollen hier fällig werden, wenn man den sich nicht vorbildlich verhält und nur gutes über die Gaststätten seiner Wahl schreibt. Was sagt uns das?
1. Das vielleicht findige Anwälte wieder mal eine neue Abmahnmethodik entwickelt haben. (Hierzu fällt mir ein Spruch ein, den John Le Carré seinem Protagonisten Ted Mundy in Absolute Friends mehrmals in den Mund legt, den schreibe ich aber mal lieber nicht auf, wg. der Abmahngefahr).
2. Das Gaststätten die bei qype nicht gut abschneiden, den scheinbar einfachsten aber aus meiner Sicht auch mit Abstand schlechtesten Weg wählen, um das zu korregieren (wobei ich in letzter Zeit auch immer öfter das Gefühl habe, dass Gastwirte das Thema Online Reputation Management für sich entdecken, das jedoch mit der Holzhammer Methode z.B. per gefakter Einträge durchsetzen wollen).
Philosophisches Fazit von meiner Seite (basierend auf soliden juristischem Halbwissen und bisher nicht abgemahnt seiend): sollte sowas in Haus trudeln, dann macht es aus meiner Sicht eigentlich keinen Sinn nachzugeben. Schließlich kann ich doch wohl auch negative Kritik üben (solange diese sachlich ist).
Die Aussage: “Im Laden XYZ ist das Essen meist lauwarm und die Bedienung unfreundlich” muss jawohl erlaubt sein. Ohne hier den Sturm auf die digitalen Barrikaden ausrufen zu wollen: Irgendwo steht im Grundgesetz ja wohl was von Meinungsfreiheit.
Tags: abmahnungen, Communities, online reputation management, qype —Frohe Kunde gab es für mich letztens bei qype. Bei der monatlichen Verlosung unter den neuen “qype Experten” gehöre ich zu den Gewinnern- 30 Euro Amazon Gutschein , feinfeinfein!
War auch eine gute Gelegenheit für mich darauf hinzuweisen, dass ich bisher noch auf meine goodies für die ehrenhafte Ernennung zum Insider und Advenced Insider warte. Eine schriftliche Reaktion gab es zwar nicht, dafür ließ qype Taten sprechen: vier Tage nach dem Gutschein war das Paket mit den goodies da. Saubere Arbeit.
Keine 24 Stunden später hatte ich dann das nächste qype Erlebnis:
Aufgrund meiner positiven Bewertung der Curry Pirates wurde ich bei meinem nächsten Besuch erkannt und es wurde sich bedankt. Achja und eine Test-Wurst aufs Haus gab es auch.
So schwierig ist Kunden begeistern manchmal gar nicht!
Tags: curry pirates, feedback, kundenbindung, qype —Witzig finde ich dieser Tage das (in zwischen scheinbar abschwellende) Strohfeuer um das redesign von qype. Zugegeben, die Änderungen am Design waren sagen wir mal … …. “grundlegend”.
Und was war das Resultat? Streik hier, Austrittsdrohungen dort, Schimpf und Schande von allen Seiten. Die Begründungen hierfür sind zahlreich und vor allem ist es wohl die geänderte Farbgebung (u.a. auch mit dem Verweis, dass sie für Menschen mit einer blau/grau Sehschwäche gar nicht geeignet sei).
Wie gesagt, es ebbt ab, und wo noch mit Austritt gedroht und Streik propagiert wurde, da ist man jetzt nur noch bekennender qype classic Fan, scheinbar wird
Wie haben die qype Macher drauf reagiert? Nun, in den ersten Tagen recht passiv, dann wurde zwar nicht zurück gerudert, jedoch ausführlich Stellung genommen, mit Verweis auf Verbesserungen der Funktionalitäten und Usability Test von Mitgliedern und nicht Mitgliedern.
Mich erinnert das sehr an das redesign des damaligen openBC als zum neuen Namen XING umfirmiert wurde. Da war ich zugegeben auch sehr genervt am Anfang und brauchte wirklich einige Tage bis ich die neu platzierten Funktionalitäten wieder im Griffe hatte.
Daher kann ich es z.T. auch verstehen, in der Summe denke ich aber eher an das schöne Sprichwort: Wat de Buur nich kennt, dat itt he nich.
Tags: community, qype, redesign —Ein sehr feines Tool hat qype vorgestellt. Das qype-Radar ist eine Ipod Application die mittels GPS Koordinaten qype Bewertungen ausgeben.
Feines Tool, dass einen wirklichen Mehrwert bietet. Insgesamt zeigt qype sich weiterhin mobile-affin, den auch qype.de macht auf dem iphone einiges her und ist durchaus mobil einsetzbar.
Interessant auf qype sind in den letzten Tagen die Einträge des Users Italian Boy, der scheinbar seinen Kreuzzug gegen die unechten Italiener Hamburgs antritt. Il Cappuccino und La Pergola in der Osterstraße sind erste Ziele gewesen, man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Den ersten Eintrag fand ich ganz witzig, da ich die Einschätzung des Laden teilen kann, Il Cappucciono macht auf Italiener, ist aber keiner (würde ich mal schätzen nach meinem Besuch zum Brunch vor einigen Wochen am Sonntag), dann aber einfach den Text kopieren und nur den Restaurantnamen austauschen – finde ich strange.
Tags: iphone, mobile marketing, qype —Über Verbundwirkungen von Offline und Online gibt es ja so einige Studien und jederder eine z.B. eine Adwords Kampagne managed, der weiß aus eigener Erfahrung, dass ein TV-Spot oder ähnliche Offline-Werbung durchaus einen ordentlichen Sog an Suchanfragen induziert.
Für die andereseite erfreuen uns dann Kanäle wie Google mit Studien zu Verbundwirkungen und Wechselwirkungen zwischen Online-Maßnahmen (Banner zu Affiliate zu Search) oder auch Online zu Offline (z.B. das Phänomen Research Online- Purchase Offline, kurz RoPo).
Heute bei Mittagessen hab ich selber erfahren wie schnell solche Wirkungen passieren können. Was war passiert: letzte Woche hab ich meinen neuen Lieblingsitaliener Piazza Trapani am Eppendorfer Weg bei qype eingetragen und heute wurde ich dafür von Diego und Salvatore per Handschlag begrüßt.
Also meine kleine private Feldstudie hat gezeigt, auch was in Communities steht spricht sich rum.
Und außerdem hab ich das Gefühl, dass die Portion, die Steffen und ich heute vorgesetzt bekommen haben mal extra-groß ausgefallen ist. Also, falls ihr mal bei der Piazza Trapani vorbeischaut, dann sagt dass ihr über Qype kommt, dann bekommt ihr vielleicht ne extra große Portion … oder ich bekomme eine bei meinem Besuch nach eurem – das wäre dann post-view shared conversion
Heute verordnete ich mir den freien Donnerstag Nachmittag, daher ab 15.30 Grillen bis zum Einsatz des Regens an der Alster. Für den geneigten Fleischfresser und BBQ Freund empfehle ich an dieser Stelle die Merquez von Nadi Markt, Steindamm 39, St.Georg.
Der Laden ist auf der linken Seite (vom HBF kommend, zweiter Supermarkt nach der Kreuzung Stralsunder / Steindamm/ Pulverteich). Auf Google Maps
Ich muss sagen, die waren mal echt lecker und haben das Zeug zum BBQ Standard.
Lehre daraus war übrigens auch, das qype auch für Supermarkt und Lebensmittelrecherchen brauchbar ist, tag sei dank!
Tags: Alster, Grillen, qype, tag sei dank! —