Früher Start nach Hannover am Freitag, da konnte man den Arbeitstag auch gleich canceln und sich lieber auf Frühstücksdate und Mittagstermin konzentrieren, entsprechend gut gestärkt ging es dann schon um 14.30 auf die A7.
Grund für die frühe Abfahrt war das Treffen mit Dennis, Arbeitskollegen von Maik aus Hannover, der uns sowohl mit Park- als auch mit Gastrotipps hilfreich zur Seite stand. Die Zeit vor dem Spiel war von Quatschen im Marriott Courtyard geprägt, Vorfreude auf das Spiel , Erwartungshaltung abklären, Statistiken wälzen (“noch nie mit Wingenbach als Schiedsrichter verloren”).
Besonders interessant war für mich mal von 96er Fans direkt über das Thema Robert Enke zu reden, der hier wohl noch immer allgegenwärtig ist. Hier eine interessante Randnotiz: es ist gerade eine Biografie erschienen, die auf Tagebüchern von Enke basiert und von einem engen Freund geschrieben wurde.
Fantrennung war jetzt nicht wirklich ein Thema (laut Dennis wohl typisch für Hannover ), also war auch der Weg zum Stadion weitgehend frei zugänglich, die AWD Arena war ausverkauft (was 49.000 Zuschauer bedeutet), vielleicht 6.500 davon aus Hamburg).
Das frühe Ebbers Tor war natürlich ein Traum und Tat der Stimmung extrem gut im Block, insgesamt kan man mit der St.Pauli Leistung zufrieden sein, abgesehen von einer Druckphase nach der Halbzeit (so gefühlt zwischen Min 50 und 70) wirkte das ganz souverän, was die Herren in Weiß da ablieferten wobei sie nach der Pause (eigentlich wie schon gegen Dortmund) erstmal etwas brauchten um wieder in vollem Umfang stattzufinden.
Das zweite Tor wäre verdient und wichtig gewesen und v.a. nervenschonend, so war doch bis zum bitteren Ende die Gefahr da, dass man sich unglücklich einen reinmarmeln lässt permanent.
. Ist ja aber nicht passiert, weil
- “unter Wingenbacher als Schiedsrichter “
- St.Pauli in Hannover noch nie ein Freitagsspiel verloren hatte zu dem Maik, Frank und Sven zusammen im Auto gefahren sind
- ich meinen Glücksschal um hatte, der auch noch bei keiner Auswärtsniederlage mit war
und die Jungs eben alles in allem nen guten Job gemacht haben.
Nach dem Spiel erneut mit Dennis getroffen zur Match Analyse, auf dem angrenzenden Oktoberfest (eher wie der Dom in halber Größe), flitzten noch einige junge Menschen unter den allseits beliebten “zusammenbleiben, zusammenbleiben” Ansagen gen Gästekurve.
Ein rundum gelungener Abend in Hannover – vielen Dank an Maik fürs Fahren und ich freu mich auf das Rückspiel und hoffe, dass der dann Zwillingsvater Dennis den Weg nach Hamburg antreten wird im März
Großartige Erkenntnisse am Rande
“Ich möchte im Rahmen meiner Möglichkeiten die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands fördern.”
“Hannover hat das größte Schützenfest der Welt”
“Die Leine ist der mit Abstand nasseste Fluß Hannovers”
“Die Leine ist der größte Nebenfluss des Maschsees der Welt”
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