Nach abgeschlossenem Wahlkampf hatte ich letzte Woche eine weitere poetische Anwandlung.
Hier meine Ergüsse zum Wahlkampf in Hamburg. Faszinierend, dass mir selbst hier nichts so richtiges zu Michael Naumann eingefallen ist – daran arbeiten wir.
So, hier nun mein Meisterwerk, dass vielleicht schon von euren Kindern in ihrer Abi Klausur im Geschi LK zu innenpolitischen Situation im Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts (ihr erinnert euch, die Zeit der Nationalstaaten ohne Warpantrieb und Rubel als globales Zahlungsmittel) analysiert werden darf.
Der schwarze Ritter hieß Ole,
groß, blond und markant.
Er regierte seit Jahren der Stadt zum Wohle
das Ruder lag fest in in seiner Hand.
Hinnerk der Liberale, der vierte im Spiel,
stets mit gelbem Binder statt mit Stahlvisier.
Er hatte wenig Getreue und klar war sein, Ziel:
“Bitte, Herr, Bitte, bring mehr als 5 Prozent zu mir.
Der grüne Müller Farid aus dem Morgenland,
Bewahrer der Bäume geübt im Verzicht.
Die Politik war sein einziger Stand,
1200 Taler nach mehr Lohn strebt er nicht.
March 22nd, 2008 at 10:24
[...] « Christentum und Web 2.0 Post Election Poetry: Hamburger Wahlkampf – eine nachgereichte Strophe Posted by Sven on März 22nd, [...]