Nach Sichtung hier das Fazit zum aktuellen Will Smith / Charlize Theron Film Hancock, zunächst grob zusammengefasst die Handlung:
John Hancock ist anders als andere, er kann fliegen, er ist kugelsicher, er altert nicht – kurz John Hancock ist ein Superheld, jedoch keiner wie er im (Comic)buche steht, denn John Hancock trinkt gerne, John Hancock mag Menschen nur eingeschränkt, John Hancock trägt kein fesches Superman Leibchen und John Hancock jagt zwar Bösewichte und rette Menschen, richtet dabei aber meist millionenhohe Schäden an.
Vom Ansatz her sehr vielversprechend um nicht zu sagen geniale Idee die dem Film zugrunde liegt, daher machte die Vorschau des verkaterten Superhelden enorm Lust auf den Film.
Die Umsetzung erhält 3 von 5 Punkten, denn die Idee hat viel Potential das besser hätte ausgeschöpft werden können. Viele Situationen sind sehr witzig gemacht aber zum Teil ist es einfach nur etwas schnulzig-rührseelig (Hancock ist einfach einsam und alleine und fühlt sich unverstanden). Vielleicht hätte man sich klarer zwischen Action, Comedy, Drama entscheiden sollen, so wirkt der Film eher als hätte man versucht für jeden etwas einzubauen um möglichts eine breite Öffentlichkeit abzuholen.
Eine doch recht überraschende Wendung kann den Film zwar davor retten in die Kitsch-/ Langeweile-Ecke abzudriften, ganz kriegt er aber nicht die Kurve zu mehr und ein Hauch von Schnulz liegt auch immer in der von Superhelden-durchflogenen Luft.
Hancock ist unterhaltsames Kino mit einem brillianten Will Smith in der Hauptrolle, das man gut gucken kann aber nicht gucken muss.
Tags: Actionfilm, Kino, Will Smith —
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