25
Jun
user Posted by sop category Category: Religion,Web-two-dot-zero comments Comments (0)

Unlängst mit Laptop bewaffnet bei Planten und Blomen im Deckchair sitzend (war glaube ich schon vor zwei bis drei Wochen, also durchaus outdoor kompatibles Wetter gewesen), stellte ich mir die Frage, ob das Christentum sowie die anderen populären Weltreligonen wirklich Web two-dot-zero tauglich sind.

Erste Annahme ist, dass dies nur bedingt der Fall ist.

Ein Beleg für diese Annahme ist das dritte Gebot:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem was oben im Himmel, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetaten der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (Ex 20,4-6 und Dtn 5,8-10)

Das widerspricht ja total dem Gedanken des user-generated contents und crowdsourcing fällt auch völlig flach. Nix mit “das neue Mit-Mach-Internet” wie das Bahnmagazin Web-Two-Dot-Zero unlängst definiert hat.

Tja, somit steht es 1:0 gegen die Web-2-0-Kompatibilität des Christentums. Schade eigentlich . Wie das Rennen ausgeht? We’ll keep you informed!

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