Kommen wir zur vertieften Betrachtung der Web 2.0 Fähigkeit des Christentums.
Wie bereits erkannt, hat das Christentum in Sachen User Generated Content eine sehr ausgeprägte Anti-Haltung, schade eigentlich
Schauen wir uns einen weiteren Faktor an – die Bezeichnungen der (v.a. leitenden) Angestellten. Für eine richtiges Multimedia | Web-Two-Dot-Zero kompatibles Unternehmen gehören eben auch die passenden Berufsbezeichnungen. Ihr wisst schon : firmenaffines Humankapital statt aalglatter Anzugdepp, aus dem leitenden Sales Mökel wird der Senior Business Development Manager etc.
Ich sage es nicht gern, aber auch hier punktet das Christentum nur seeehr bedingt.
Wenn wir uns da mal gleich den Junior Chef angucken: Jesus von Nazareth. Heiland, Erlöser, Messias sind die gängigen und durchaus auch sehr schmissigen Titel. Aber die sind leider nicht wirklich brauchbar für unsere Untersuchung. Stellen wir uns vor, dass Christentum schreib nen Pitch um seine Corporate Website überarbeiten zu lassen und dann rauschen die Agenturen an und es hagelt Visitenkarten von Senior Key Account Managern, Senior Content Developern, Executive Sales Directors etc.
Also mal ehrlich, wenn man dann mit dem Titel Jesus von Nazareth, Messia auf der Business Card punkten will, dann sieht das denke ich eher schlecht aus. So richtig Web 2.0 (mit starker Tendenz zu Web 13.0) wäre der Titel Junior Vice President Faith & Salvation.
Und die Evangelisten sollten auch mal ganz dringend zu Chief Blogging Officers umgetauft werden!
July 22nd, 2007 at 11:37
Nett geschrieben, schoen zum langsamen Wachwerden am Sonntag morgen (natuerlich ohne Gang in die Churchcommunity)….