Frohe Kunde gab es für mich letztens bei qype. Bei der monatlichen Verlosung unter den neuen “qype Experten” gehöre ich zu den Gewinnern- 30 Euro Amazon Gutschein , feinfeinfein!
War auch eine gute Gelegenheit für mich darauf hinzuweisen, dass ich bisher noch auf meine goodies für die ehrenhafte Ernennung zum Insider und Advenced Insider warte. Eine schriftliche Reaktion gab es zwar nicht, dafür ließ qype Taten sprechen: vier Tage nach dem Gutschein war das Paket mit den goodies da. Saubere Arbeit.
Keine 24 Stunden später hatte ich dann das nächste qype Erlebnis:
Aufgrund meiner positiven Bewertung der Curry Pirates wurde ich bei meinem nächsten Besuch erkannt und es wurde sich bedankt. Achja und eine Test-Wurst aufs Haus gab es auch.
So schwierig ist Kunden begeistern manchmal gar nicht!
Tags: curry pirates, feedback, kundenbindung, qype —Neues von der Gadget, Widget, Application Front:
- Twittermap
- Qype Radar
- Xing Iphone App
Ein sehr schöner dynamischer Bildschirmhintergrund ist aus meiner Sicht die twittermap – eine Maps Application auf der tweets eingetragen werden und wo man per Verbindung auch replies sehen kann. Einfach map_de auf twitter folgen und schon seit ihr dabei. Gibt es auch (als rip-off) für NL und bald (von den Machern) für Spanien. Feine Sache. Was natürlich noch overkill wäre – GPS Integration wie bei Twinkle statt Nutzung von statisch vorgegebener Location.
Ich hab das bei mir auf dem Mac per Webdesktop eingebunden, auch ne schöne App – etwas älter aber gut, denn damit kann man Dateien und URLs öffenen und das Fenster wird transparent über den Desktop gezogen, sobald eine andere Anwendung aktiv wird.
Für das BigBoyToy bin ich weiterhin Fan von Airme und dem gerade genannten Twinkle, auch gut gefallen das qype Radar (Qype reviews anhand des aktuellen Ortes sortiert, nix so absolut neues aber für qype user schon geil das dann auf dem qype Daten zu haben mit Bewertung. Und nicht nur nen gps-sensitives Branchenverzeichnis) und die Facebook App, die eine gute Übersicht leistet.
Weniger begeistert bin ich von der iphone App der Business Bravo, das sehe ich den Mehrwert nicht. Man hat zwar schnell(er)en Zugriff auf seine Nachrichten und kann die auch flotter runtertippen als über Safari + Webformular aber ansonsten sind die Mankos die XING aus meiner Sicht für mobile Endgeräte nicht alle verbessert / behoben.
Im Endeffekt besteht die Application von Xing für das Iphone aus drei Modulen:
- Neues aus meinem Netzwerk
- Nachrichten
- Kontakte
Wie geschrieben, Nachrichten ist gut umgesetzt, neues aus meinem Netzwerk und updates von Statusmeldungen ist auch okay.
Die Kontaktübersicht empfinde ich nicht als großen Mehrwert, da man hervorragend den Batchdownload von Kontakten als vcf mit dem Adressbuch synchronisieren kann. Anders gesagt, wer eh nen iphone hat, der hat XING Kontakte im Telefonbuch und braucht dafür keine extra XING iphone Application.
Was fehlt?
Termine z.B., die sind über Web nicht gut abfragbar. Fazit: kostet nix (außer ein wenig Speicher), daher ruhig rauf auf das BigBoyToy mit der Xing Iphone Application.
Aber die Offenbarung ist diese Xing Iphone App nicht, die sieht (hoffe ich) anders aus.
Tags: business bravo, iphone, iphone application, twitter, XING —Ein sehr feines Tool hat qype vorgestellt. Das qype-Radar ist eine Ipod Application die mittels GPS Koordinaten qype Bewertungen ausgeben.
Feines Tool, dass einen wirklichen Mehrwert bietet. Insgesamt zeigt qype sich weiterhin mobile-affin, den auch qype.de macht auf dem iphone einiges her und ist durchaus mobil einsetzbar.
Interessant auf qype sind in den letzten Tagen die Einträge des Users Italian Boy, der scheinbar seinen Kreuzzug gegen die unechten Italiener Hamburgs antritt. Il Cappuccino und La Pergola in der Osterstraße sind erste Ziele gewesen, man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Den ersten Eintrag fand ich ganz witzig, da ich die Einschätzung des Laden teilen kann, Il Cappucciono macht auf Italiener, ist aber keiner (würde ich mal schätzen nach meinem Besuch zum Brunch vor einigen Wochen am Sonntag), dann aber einfach den Text kopieren und nur den Restaurantnamen austauschen – finde ich strange.
Tags: iphone, mobile marketing, qype —Der Longtail ist ja wohl das Onlinemarketing Buzzword 2007/2008. Schon mal versucht nen 60+ Minuten Termin zum Thema SEM/SEO/Affiliation zu machen ohne den Begriff zu nutzen?
Ist schon schwer
Ich persönlich finde die Ausführungen von Chris Anderson sehr interessant und denke das da viel wahres dran ist, dass es aber auch massiv missverstanden wird und daher leider zum Buzzword verkommt, weil jeder “ein bißchen Longtail” machen möchte, genau wie alle auch ordentlich Web-Two-Dot-Zero auf ihren Seiten haben wollen …
Auch die Longtail Kritik im HBR (die ist zugegeben auch schon etwas älter, ich arbeite gerade meine drafts auf) tritt den Pudel nicht in den Kern (oder wie man da sagt). Habt ihr nicht gelesen, kein Problem, hier ist eine Zusammenfassung als Wordle:
Fazit für mich – es gibt den Longtail, es gibt Nischen und wenn man keine physische Distribution von Produkten benötig (siehe Itunes vs. Saturn), dann kann da Geld verdienen werden. Ist ja auch nicht so neu, dass es auch für Nischen einen Markt gibt, in Hamburg gibt es Läden Charmeuse, die sich auf Rockabilly & Skinhead Klamotten spezialisiert haben, das macht in Kleinkleckersdorf genauso wenig Sinn wie eine Kunstgalerie, ein Laden mit Hundeaccesoires, eine Boutique für SadoMaso Equipment, einen Laden für Extremsport-DVDs oder ein Luftballon-Fachgeschäft (soll es alles in HH geben).
Was natürlich nicht bedeutet, dass jetzt alle ihren Fokus auf den Tail legen sollten. Neue Medien und neue Verbreitungswege ergeben neue Möglichkeiten!
Vor der Erfindung des Buchdrucks war das Geschäftsmodell Tageszeitung undenkbar, heute ist es durch das Internet vielleicht bedroht. Lange Jahre waren Bücher (witzig die Argumentation von Frau Elberse, dass ja “The Longtail” selber nicht Longtail sondern ein Blockbuster für den Verlag war) in kleinen Auflagen arschteuer, neue Druckerfahren wie sie z.B. von der Norderstedter Libri-Tochter Books On Demand eingesetzt werden machen die Auflage 1 für jeden finanzierbar. Als ich meine Ausbildung zum Drucker gemacht hab, da war Digitaldruck Raketentechnik, Laserdrucker waren monochrom und zu teuer für den Privatanwender und der Spruch Raider heißt jetzt Twix, und sonst ändert sich nix war durchaus noch allgemein verständlich. Sieht heute anders aus oder?
The Times they are a’changing wusste schon Herr Zimmermann, damals als er noch nicht Bob hieß und lange bevor er sich Dylan nannte.
Tags: Anita Elbers, Buzzword, Chris Anderson, Harvard Business Review, HBR, Kritik am Longtail, Longtail —Endlich bin ich mit meinem Stolpersteine Projekt vorangekommen. Und zwar in den letzten Tagen schon mit recht großen Schritten wie ich finde (auch dank der Hilfe von Kai Matzdorf, danke für die Kettle Einführung!)
Seit März dümpelte es mit einem Layer von vier Steinen, der auf einer manuell erstellten JSON Struktur basierte. Nachdem ich über die flickr Gruppe Stolpersteine unlängst von jemandem angeschrieben wurde, war es Zeit mal Gas zu geben und der Sache etwas mehr Leben einzuhauchen.
Außerdem ist airme auf dem BigBoyToy echt geil für das Projekt – knipsen und geo-getagged bei flickr hochladen. Hatte ich erwähnt, dass ich das BigBoyToy mag?
Was können wir vorweisen?
1. Basis ist ein Excel Sheet mit Adressen von fotografierten Stolpersteinen , welches ich im Oktober 2007 angefangen habe zu erstellen. Über Kettle wird das Sheet (genauer die CSV Version) in eine SQL Datenbank geladen.
2. Die Adressdaten (also Straße + Hausnummer) werden per Javascript in eine für die Google-Api konforme URL geparsed (auch hier wieder – Danke Kai!) über den Step “Webservice” wird dann Google abgefragt (aber immer schön zeitverzögert – ein weiteres Danke Kai!).
3. Was Google uns zurückliefert ist entweder ein JSON oder ein XML (kann bei der Anfrage definiert werden), egal wofür wir uns entscheiden, Kettle kommt mit dem result als array nicht klar und speichert es als String ab.
4. Aber auch nicht schlimm, denn per Javascript können ja aus dem String die relevanten Informationen rausgefiltert werden (Stichwort substring), also haben wir nach diesem Schritt dann die Geodaten für jeden Stolperstein vorliegen und machen ein update unserer SQL Datenbank.
5. Aus der SQL Datenbank generieren wir dann noch über einen XML Output die Datei auf welcher der Layer beruht.
Fertig…
Momentan stelle ich mir die Frage, ob JSON oder XML das bessere Format für das ganze wäre.
Da ich per PHP aus dem XML eine JSON Datenstruktur erstelle, welche die Punkte auf der Karte beschreibt klingt das ein wenig nach “durch den Arsch am Herzen operiert” den ein JSON hätte ich gleich von der API als result kriegen können.
Vorteil im XML sehe ich in der Integration in Kettle, da ist der XML Output eben vorhanden andererseits könnte ich die php Umwandlung XML -> JSON auch gut per JS in Kettle erledigen. Vermutlich tut es sich nicht viel.
Spannend ist die Frage, wie groß der Unterschied der Dateigrößen ist und ob ich mit XML die Daten einfacher in andere Anwendungen integrieren kann.
Mir schwebt z.B. der Einsatz von Wordpress als CMS vor, dass automatisch für jeden Datensatz eine Webseite mit den Eckdaten wie Name, Adresse erstellt.
Auch geplant ist die Möglichkeit, dass per Formular von extern Stolpersteine angelegt werden, wobei mir der Layer aktuell noch zu instabil für UGC ist – ein Fehler in einem XML Element und der ganze Layer geht kapeister…
Tags: AJAX, JSON vs. XML, Stolpersteine —Während ich auf meinen Telefontermin warte ist die Gelegenheit günstig um mal die Anfang der Woche frisch aufs Iphone gezogenen Apps auszuprobieren.
Augenmerk liegt dabei gerade auf Twinkle. Einem Twitter Interface, dass neben den “normalen” Message / Tweet Geschichten aus meinem Netz auch lokale Suche beinhaltet. Also kann ich alle Tweets von anderen Twinklern in 2, 5, 10, 20 km Radius verfolgen.
Mehrwertlos aber schön!
Tags: iphone, Twinkle, twitter, Web-two-dot-zero —Was soll eigentlich Twitter? Was sollen die Status Meldungen in der Business Bravo? Fragen über Fragen.
Seit einer Woche habe ich einen Twitter Account und stolze 2 Personen folgen mir schon. Wofür ist Twitter gut? Nun, ich kann jeden den es interessiert darüber informieren, dass ich meine Möglichkeit der freien Arbeitseinteilung schamlos ausnutze und mich bei gutem Wetter an die Alster begebe oder gerade konnte ich über ein paar Simpsons Kwik-E-Mart Bilder bei flickr berichten.
Wo ist da der Mehrwert? Tja, vielleicht gibt es keinen außer der Tatsache, dass man den virtuellen Spuren anderer Menschen folgen kann und dabei manchmal spannende Seiten findet – es ist halt ein Teil der virtuellen Vernetzung à la Web-Two-Dot-Zero auf die wir scheinbar alle so stehen und die dazu führt, dass wir unsere Freunde aus dem echten Leben auch noch mal bei XING oder facebook als Freunde bestätigen.
Mein ehemaliger Kollege* Stephen empfindet twitter wohl als völlig sinnfrei und leitet lieber shittern als neuen Trend ab.
Interessanter Ansatz! Ich sehe hier gleich großes Potential für eine iphone Applikation für die Dokumentation und die vorgeschlagenen Analyse Funktionen!
* sowohl facebook Freund als auch XING Kontakt
Tags: business bravo, social communities, twitter —Kommen wir zur vertieften Betrachtung der Web 2.0 Fähigkeit des Christentums.
Wie bereits erkannt, hat das Christentum in Sachen User Generated Content eine sehr ausgeprägte Anti-Haltung, schade eigentlich
Schauen wir uns einen weiteren Faktor an – die Bezeichnungen der (v.a. leitenden) Angestellten. Für eine richtiges Multimedia | Web-Two-Dot-Zero kompatibles Unternehmen gehören eben auch die passenden Berufsbezeichnungen. Ihr wisst schon : firmenaffines Humankapital statt aalglatter Anzugdepp, aus dem leitenden Sales Mökel wird der Senior Business Development Manager etc.
Weite Wellen schlägt die vom Kollegen Koch gestartete Gewaltdiskussion. Soweite Wellen dass gestern die Bild damit titelte, dass Udo Jürgens auch eine Meinung zu dem Thema hat: Er ist dagegen! Irgendwie beruhigte es mich gestern spontan zu wissen, dass sich jetzt auch mal eine Authorität für dieses Thema zu Wort meldet und das dann auch gleich wohlwollend von der deutschen Presse aufgenommen wird. Andererseits möchte ich an dieser Stelle auch zu denken geben, dass Deutschland nicht immer gut beraten war auf den politschen Rat von gebürtigen Österreichern zu hören auch bzw. vor allem wenn es um die Frage der ethnischen Minderheiten geht!
Nach meinem Lob über Amazon möchte ich an dieser Stelle noch mal was zum Thema BOL loswerden. Der Amazon Wettbewerber ließ diese Woche verlauten, dass man jetzt auch in 2nd Life aktiv sei. Das fand ich sehr spannend, da ich mir bis zu dieser Meldung gar nicht mehr sicher war, ob es 2nd Life denn überhaupt noch gibt!
Was soll ich dazu noch sagen? Schon Ende Juli fand ich, dass TUI mit dem Thema zu spät dran gewesen ist. Konsequent finde ich es zwar, dass bei BOL gestartete Projekte auch durchgezogen werden, es dann aber noch für PR nutzen zu wollen, wo der Rest der Welt sich in Vergessenheit zu dem Thema übt?!? Nun, der Internet World war es ja noch eine Meldung wert.
dass selbst die IBM Werbung schon Web 3-0 im Buzzword Bingo Spot verbrezelt wird. Buzzword Bingo (aka Bullshit Bingo) ist aber auch ein exzellentes Spielchen, immer wieder gern genommen. Persönlich bevorzugt wird von meiner Seite die 6×6 Feld Matrix…
Auch klassisch war auf dem EyeForTravel Kongreß die Frage ans Publikum – “Wer kennt Web 2.0″ … vielen Hände hoch… gefolgt von der Frage “Wer möchte erklären was es ist” … keine Hand hoch. War eigentlich nen alter Gag, der letzte Jahr an selber Stelle schon mal gezündet wurde aber nun gut.
Andererseits war in der fvw von September 06 ja auch schon zu lesen, das Expedia (ich glaube die waren es) ja schon Web 4.0 sei, Frage – sind die dann jetzt Web 5. oder gar 6.0? Vielleicht gar 33 1/3? Ach ne, das war die nackte Kanone, und 4.0 war diesen Sommer Bruce Willis mit Die Hard, hab ich nicht gesehen, wurden aber vermutlich keine Reisen verkauft…
Fazit und Lektion? Vermutlich keine, oder… vielleicht dass Free Europe is desperately in need of new buzzwords ist?
In diesem Sinne – Stay Dot-Zero, aber globally meine Lieben!