Was machen eigentlich meine Freunde von Gekkoos Crossmedia, die mich im November/Dezember noch als Werbepartner haben wollten und diese döddelige Videoshow mit Rebekka auf ihrer Seite hatten?
Nun, sie sind in der Partnerakquise wohl recht erfolgreich, denn eine Xing Suche zeigt 95 Profile, die mit der Unternehmung Gekkoos Crossmedia verbandelt sind.
Eine Google Suche führt zu einer interessanten Mischung aus Adwords Anzeigen zu Gekkoos Crossmedia von sehr schicken Seiten mit noch schickeren Versprechungen:
Ich zeige Ihnen hier den Weg, wie Sie von zu Hause
ein profitables Internetgeschäft ohne besondere Vorkenntnisse
und mit geringen Kosten (oder sogar kostenlos) aufbauen und dabei
mit einem der umsatzstärksten Produkte im World-Wide-Web,
nämlich mit Werbung, ein hohes Einkommen erzielen können.
Quelle: http://www.geldquelle-werbung.de
Und im Index dann einiges aus Spamforen über Gekkoos Crossmedia und interessierte Fragen bei Yahoo! Clever, Wer-Weiß-Was zur Vertrauenswürdigkeit des Gekkoos Crossmedia Modells.
Tags: Gekkoos, MLM, Multi Level Marketing, Spam —Neues von der Gadget, Widget, Application Front:
- Twittermap
- Qype Radar
- Xing Iphone App
Ein sehr schöner dynamischer Bildschirmhintergrund ist aus meiner Sicht die twittermap – eine Maps Application auf der tweets eingetragen werden und wo man per Verbindung auch replies sehen kann. Einfach map_de auf twitter folgen und schon seit ihr dabei. Gibt es auch (als rip-off) für NL und bald (von den Machern) für Spanien. Feine Sache. Was natürlich noch overkill wäre – GPS Integration wie bei Twinkle statt Nutzung von statisch vorgegebener Location.
Ich hab das bei mir auf dem Mac per Webdesktop eingebunden, auch ne schöne App – etwas älter aber gut, denn damit kann man Dateien und URLs öffenen und das Fenster wird transparent über den Desktop gezogen, sobald eine andere Anwendung aktiv wird.
Für das BigBoyToy bin ich weiterhin Fan von Airme und dem gerade genannten Twinkle, auch gut gefallen das qype Radar (Qype reviews anhand des aktuellen Ortes sortiert, nix so absolut neues aber für qype user schon geil das dann auf dem qype Daten zu haben mit Bewertung. Und nicht nur nen gps-sensitives Branchenverzeichnis) und die Facebook App, die eine gute Übersicht leistet.
Weniger begeistert bin ich von der iphone App der Business Bravo, das sehe ich den Mehrwert nicht. Man hat zwar schnell(er)en Zugriff auf seine Nachrichten und kann die auch flotter runtertippen als über Safari + Webformular aber ansonsten sind die Mankos die XING aus meiner Sicht für mobile Endgeräte nicht alle verbessert / behoben.
Im Endeffekt besteht die Application von Xing für das Iphone aus drei Modulen:
- Neues aus meinem Netzwerk
- Nachrichten
- Kontakte
Wie geschrieben, Nachrichten ist gut umgesetzt, neues aus meinem Netzwerk und updates von Statusmeldungen ist auch okay.
Die Kontaktübersicht empfinde ich nicht als großen Mehrwert, da man hervorragend den Batchdownload von Kontakten als vcf mit dem Adressbuch synchronisieren kann. Anders gesagt, wer eh nen iphone hat, der hat XING Kontakte im Telefonbuch und braucht dafür keine extra XING iphone Application.
Was fehlt?
Termine z.B., die sind über Web nicht gut abfragbar. Fazit: kostet nix (außer ein wenig Speicher), daher ruhig rauf auf das BigBoyToy mit der Xing Iphone Application.
Aber die Offenbarung ist diese Xing Iphone App nicht, die sieht (hoffe ich) anders aus.
Tags: business bravo, iphone, iphone application, twitter, XING —Wieder mal fällt unser Freund der Staat mit SEA Aktivität auf und taucht einfach bei einer nachweihnachtlichen Anwandlung von “ich glaube ich gucke mal was nen gutes Flachbild-TV-Gerät so kostet”.
Google Grants oder eine nettes kleines SEA Budget, dass den Presseabteilungen (Referaten für Öffentlichkeitsarbeit) der Bundesministerien zur Verfügung steht?
Kam auf jeden Fall überraschend das Umweltministerium dort zu finden, könnte ich mir als nicht ganz günstig vorstellen. Erinnert mich allerdings an meinen alten Plan das Thema Krisen-PR und Öffentlichkeitsarbeit per SEA an Verbände und Organisationen heranzutragen.
Tags: BMU, Bundeministerium, Google, Pressearbeit, SEA, Umweltministerium —Ein sehr feines Tool hat qype vorgestellt. Das qype-Radar ist eine Ipod Application die mittels GPS Koordinaten qype Bewertungen ausgeben.
Feines Tool, dass einen wirklichen Mehrwert bietet. Insgesamt zeigt qype sich weiterhin mobile-affin, den auch qype.de macht auf dem iphone einiges her und ist durchaus mobil einsetzbar.
Interessant auf qype sind in den letzten Tagen die Einträge des Users Italian Boy, der scheinbar seinen Kreuzzug gegen die unechten Italiener Hamburgs antritt. Il Cappuccino und La Pergola in der Osterstraße sind erste Ziele gewesen, man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Den ersten Eintrag fand ich ganz witzig, da ich die Einschätzung des Laden teilen kann, Il Cappucciono macht auf Italiener, ist aber keiner (würde ich mal schätzen nach meinem Besuch zum Brunch vor einigen Wochen am Sonntag), dann aber einfach den Text kopieren und nur den Restaurantnamen austauschen – finde ich strange.
Tags: iphone, mobile marketing, qype —Mein erster Gedanke als ich es las: Schön, dass es nicht mir passiert.
Worum es geht?
Um die vermutlich sehr spannend werdende Auseinandersetzung zwischen dem Straßenverkehrsamt Siegburg und einem KFZ-Portal.
Was ist passiert?
Das Straßenverkehrsamt Siegburg scheint “not amused” zu sein, was bei Google als Suchresultat geliefert wird und um das zu korregieren wurde die Rechtsabteilung des Kreises Rhein Sieg von der Kette gelassen und mahnt ab. Sollten die Seiten nicht enfernt und eine Unterlassungserklärung geschickt werden, dann wird der Ordnungswidrigkeiten Joker gespielt.
Die Begründung
Das KFZ-Portal erwecke den Eindruck eine offizielle Seite zu sein (also quasi sowas wie Amtsanmaßung) und verstosse daher sowohl gegen das Namensrecht als auch gegen das UWG.
Die Frage des ratlosen Portalbetreibers
Der abgemahnte Portalbetreiber Axel Metayer stellt nun in seinem Blog die Frage nach “was soll ich tun, wie würdet ihr da reagieren?”.
WIe ich es sehe
Das KFZ-Portal liefert dem interessierten Nutzer – sowie es auch die Gelben Seiten oder das Telefonbuch bieten – Kontaktinformationen in Form von Adresse, Telefon und Email von Ansprechpartnern.
Und wenn man Informationen bietet, dann ist es natürlich sinnvoll diese auch zu sortieren und zu strukturieren, also mit Titel und Überschrift zu versehen => Folge: Google findet diese Informationen und listet sie in seinen Suchergebnissen.
Ich finde auch nicht, dass man Herrn Metayer vorwerfen kann, dass er sich als Amt oder Vertreter des Amts ausgibt. In der Header Grafik ist klar “kfz.net – Dein Autoportal” zu lesen und eine Überschrift “Zulassungstelle Siegburg” reicht imho nicht mal im Ansatz aus, um einen verständigen Bürger (ich glaube diese Person wurde mir in meinen Rechtsvorlesungen zum UWG immer als Referenz genannt) glauben zu lassen, dass er auf einer offiziellen Seite sei. Wäre die Domain eine andere wie z.B. www.verkehrsamt-siegburg.de , dann sähe es anders aus.
Aber wie soll ich den Informationen über eine Firma oder Institution kommunizieren, ohne den Namen zu nennen? Soll ich von “Bekleidung” , “Damenbekleidung” oder “hippe Bekleidung für Teenies” allgemein reden, wenn es konkret um den H&M Onlineshop geht? Oder von neuen Herausforderungens statt von Jobs und Stellenangeboten bei jobleads? Von einem Bildentwickler im süddeutschen Raum statt konkret von Fotkasten? Das kann ja wohl schlecht die Antwort sein… vielleicht in der rein rechtlichen Betrachtung (aber selbst da scheint es mir im Sinne des Wettbewerbs unwahrscheinlich), keines Falls unter dem Gesichtspunkt der Usability und der Information des Internetnutzers (was eben auch mal bedeutet, dass die Niederlassungstelle nicht nur virtuellen Beifall sondern auch mal schlechte Kritiken erntet).
Fazit
Wie gesagt, ein Glück ist es nicht mir passiert. Denn im Gegensatz zu “normalen” Firmen kann ich mir gut vorstellen, dass der abmahnende Amtsschimmel aus Siegburg sehr hartnäckig sein kann und nicht an den Leitsatz “There is no such thing as bad publicity except your own obituary.” (Brendan Behan) glaubt.
Eigentlich sollte man dem Kollegen Metayer raten, durchzuhalten und zu kämpfen aber manchmal sollte der Klügere ja auch nachgeben und der erste Treffer bei Google zum Thema “Straßenverkersamt Siegburg” hat das wohl schon getan und seinen Title Tag mit der Info (keine offizielle Seite des Amts) versehen. Wenn das der Rechtsabteilung reicht – pragmatisch sein und das auch so machen.
Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg bei der Auseinandersetzung und bin auf das Resultat gespannt.
Tags: Abmahnung, Google, Rechtliches, SEO, usability —Interessant was gerade die beiden “seriösen” Datingplattformen Partervermittlungen im Internet sich gerade für einen Battle liefern, bei Elitepartner wird 50g Feingold ausgelobt, Parship (bzw. deren Agentur) hat mir am Wochenende einen Werbemailing mit Brief & Siegel (war echt mit Wachs versiegelt) geschickt, wird auch ne Kleinigkeit gekostet haben.
Und die große Frage für mich: ist Affiliate durch ein nettes Anschreiben wirklich zu motivieren? Gold ist auf jeden Fall aufmerksamkeitsstark (gerade wo die Aktienlandschaft sich mal wieder durch Volatilität auszeichnet) aber der Gegenwert von 1.100 ? wäre bei einer Provisionserhöhung sicherlich auch für größere Partner schnell erreicht.
Tags: elitepartner, online partnervermittlung, parship —Über die Business Bravo kam etwas rein was für mich nach Multilevel Affiliate Marketing für Kleinwerbetreibende aussieht. So ganz habe ich noch nicht verstanden, was mir die Anja per Video da nahebringen möchte aber die Argumentation lautet zusammengefasst:
Jeder kann mit seiner Email Geld verdienen (was bei zanox mail@ oder tipp@ heißt) und das ganze wird dann noch mit einer ehrlichen Portion Schneeballsystem versehen, wenn man denn Merchants und Affiliates ins Netzwerk zieht.
Man darf gespannt sein. Ich frage mich zunächst einfach mal, für wen soll das als Werbekunden interessant sein? Spontan fallen mir da das “Reisebüro um die Ecke” ein, die das Gefühl haben, “online was machen zu müssen” und das jetzt für kleines Geld könnte.
Einen seltsamen Beigeschmack hat gegen Ende des Vorstellungsvideos noch die Aussage: “auf Wunsch tragen wir Sie bei Suchmaschinen wie Google etc. ein” … aha. Klingt nach Regenmacherei wie ich finde.
Tags: Affiliate, Gekkoos —Ich lese zuviel. Genauer: Ich lese zuviel Belletristik, zu viele Romane und zu wenig fachbezogenes. Das wurde mir klar als ich erst durch eine Status Meldung in der Business Bravo auf den Leitartikel der IWB 24/08 aufmerksam wurde, die schon seit einigen Tagen in meiner Inbox schlummerte.
“AFFILIATE BETRUG NIMMT ZU” ist dort zu lesen. Uiiiih, das klingt gefährlich. Eine der Kerndisziplinen des Performance Marketings im Fadenkreuz…
Ich möchte garnicht zu sehr auf den Artikel eingehen, das ist an anderer Stelle schon erledigt worden, ich kann aber nur zustimmen, dass ich nach dem ersten Zeilen dachte: “Hallo, last-cookie-wins (LCW), dynamische Landmarks – schon mal davon gehört? Und wo ist das Problem bei massiven Traffic, wenn ich dafür (außer der genannten Serverlast) keine Kosten habe?”
Die Sichtweise, dass hier nur schmutzige Wäsche gewaschen werden soll, um schwindende Anteile an den (Online-)Marketingdollars für die “klassische” Internetwerbung wiederzugewinnen, scheint auf der Hand liegend und logisch.
Aber ein beliebtes Sprichwort schießt mir in den Kopf, wenn ich die Reaktionen auf den Artikel lese: das von den getroffenen Hunden, die bellen. Nein, damit möchte ich nicht sagen, dass Herr Bscheid absolut richtig liegt und die Affiliate Menschen dieser Welt endlich an den Pranger stellt an den sie gehören.
Sowohl die “Anschuldigung” durch den Artikel der IWB als auch die Reaktion auf Seite der Affiliate Fürsprecher zeigt die Trennung zwischen klassischer Vermarktung und Performance Marketing, die sich aktuell wie ein roter Faden durch die Onlinebranche zieht: Zwei Parteien beackern den Onlinemarkt, man weiß der andere ist da aber so richtig kennen, verstehen oder mögen kann man sich scheinbar nicht.
Schade eigentlich, da aus meiner Sicht bei Seiten ihre Daseinsberechtigung haben. Die klassische Onlinevermarktung hat es sicherlich einfach mit “klassischen” Marketinglern zu sprechen (Reichweite, TKP / CPM das sind vertraute Größen) dafür kann das Performance Marketing mit dem Versprechen “keine Leistung ohne Gegenleistung” ins Rennen gehen und hat ihre Erfolge auch wenn es vielleicht etwas schwierig ist für den im Artikel zurecht genannten durchschnittlichen Marketing-BWLer die Technik dahinter zu verstehen.
Beide bieten Vorteile für den (werbetreibenden) Kunden und müssen genutzt werden – die einen für das Branding und die anderen für den Abverkauf.
Reichweite Einkaufen ohne per SEA oder Affiliate Marketing für den Abverkauf zu sorgen wäre aus meiner Sicht ungefähr so wie TV und Print zu schalten ohne Ladengeschäfte oder Katalog zu haben.
Und Performance Marketing kann ohne “offline” oder Reichweiten Support auch wenig ausrichten. Wie wollen den die als Referenz für starke Affiliates genannten Vergleichsseiten etwas Verkaufen, dass sich vorher in die Wahrnehmung des Kunden zur Produktgruppe XYZ gebracht hat.
Ander gesagt – wie viele Käufer für Ipods & Co.würde billiger.de im Jahr an Händler vermitteln wenn die Firma Apple weniger gutes Marketing im Bereich Kommunikation und Produktpolitik gemacht hätte?
Tags: Affiliate Marketing, Internet World, IWB, Spam —Die Finanzkrise, der Ölpreis, Rezession – alles Gründe warum man vielleicht negativ in die Zukunft blicken könnte.
Doch der vor einer Stunde auftretende Appetit auf panierte Hähnchenteile führte zu einer Google Suche nach der nächsten KFC Niederlassung und lässt mich hochgradig optimistisch in die Zukunft blicken.
Denn wenn der Testsieger in Sachen Systemgastronomie laut Stiftung Warentest mit diesem Treffer im Index aufläuft, dann ist in Sachen SEM Beratung und Onlinemarketing Training die Messe noch lange nicht gelesen! (klicken zum vergrößern)
Tags: KFC, SEA, SEM, SEO, Systemgastronomie —Ein weiteres Beispiel für die Probleme die Googles Keyword Insertion bringen kann sehen wir hier am Beispiel von ebay.
Meine Vermutung ist, dass wir hier eine interessante Verkettung aus
1. einem (teil) automatisierten Buchungsprozess für Keywords und
2. Dynamic Keyword Insertion haben
(oder alternativ eine (teil) automatisierten Buchungsprozess mit automatischer Texterstellung)
Sieht auf jeden Fall mal dämlich aus und ganz besonder schön war dann auch die perfekt abgestimmte Landingpage…
Merke: wer mit großen Keyword Mengen hantiert, der kommt wohl nicht um Automatismen (oder eine große Schar Praktikanten) herum, Routine zum Fehler abfagen sind dabei aber auch von entscheidender Bedeutung.
Tags: ebay, Google Adwords, SEA —


