08
Jul
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Auf St.Paulis neuer Südtribüne lässt sich auch bei Regen gut Kino gucken, soviel ist festzuhalten nach dem ersten Besuch der Filmächte am Millerntor. Auch wenn es ein paar Plätze weiter links scheinbar durchs Dach tröpfelt.

Schade ist, dass mit dem Umzug in die Südkurve der Cateringbereich genutzt wird und dieser Nutzung ist der sehr beliebte Hot Dog Konfigurator aus den Vorjahren zum Opfer gefallen…

Zu vermelden ist ferner vom Mitlesen aus der Mopo, das Sergej Barbarez seine Karriere beendet*. Fußballerisch ist mir Herr Barbarez weniger in Erinnerung aber prägend waren die Mittagessen bei Da Lello auf der Schanze** wo er stets im Kreise von 2 Blondinen und 1-2 männlichen Begleitern zu speisen pflegte, die große Runde wirkte auch weltmännisch nur die kreisenden Argusaugen gen am Schulterblatt geparkten Porsche und die hektischen Sprints zu eben jenem bei vermeintlich drohendem Knöllchen störten diese Anmutung.

Ist es eigentlich simpler Geiz wenn ein Bundesliga Profi nicht bereicht ist 2? für einen Parkschein zu zahlen oder schon was krankhaftes? Dennoch musst du ein guter Kunde gewesen sein, denn 3 Wochen nach deinem Wechsel nach Leverkusen hat der Laden dicht gemacht … (vgl. **)

* witzig wie unterschiedlich manchmal Sichweisen sind, die Mopo bezeichnet ihn als Bayer – Star Barbarez, ich war kurz versucht Karriere in Anführungsstriche zu setzen…

** heißt inzwischen Il Cammino, kann aber von der Sache her gleich viel (bzw. wenig) wie vorher

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04
Jul
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Heute verordnete ich mir den freien Donnerstag Nachmittag, daher ab 15.30 Grillen bis zum Einsatz des Regens an der Alster. Für den geneigten Fleischfresser und BBQ Freund empfehle ich an dieser Stelle die Merquez von Nadi Markt, Steindamm 39, St.Georg.

Der Laden ist auf der linken Seite (vom HBF kommend, zweiter Supermarkt nach der Kreuzung Stralsunder / Steindamm/ Pulverteich). Auf Google Maps

Ich muss sagen, die waren mal echt lecker und haben das Zeug zum BBQ Standard.

Lehre daraus war übrigens auch, das qype auch für Supermarkt und Lebensmittelrecherchen brauchbar ist, tag sei dank!

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03
Jun
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Sehr gute Nachrichten vermeldet gerade die Website des 3001:

Nachdem ja ein Abriß der Haupttribühne des Millerntorstadions (im folgenden kurz HT) eventuell diesen Sommer bevorsteht (wie so oft bei St. Pauli eine Frage der finanziellen Mittel und eine Entscheidung die kurzfristig zwischen jetzt und Ende Juni fallen wird) war ich ja ernsthaft besorgt, dass die Open Air Kino Saison aus meinem einem Besuch auf dem Rathausmarkt (The Three Burials of Melquiades Estrada) bestehen würde.

Aber gerade habe ich die Entwarnung gelesen, denn vom 3. Juli bis 10. August ist Open Air Kino angesetzt.

Und das Programm liest sich auf den ersten Blick auch gut.

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22
Mar
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Soderle, jetzt hat auch der Kollege Nauman seine Post Election Poetry.

Also hier die nachgereichte Strophe für Michael Naumann:

Der nächste war Micha der Rote,
bieder – fast mausgrau – und wenig bekannt,
ihm fehlten Profil und
auch eigene Note,
nach Altmeister Hennings Rückzug ernannt.

03
Mar
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Nach abgeschlossenem Wahlkampf hatte ich letzte Woche eine weitere poetische Anwandlung.

Hier meine Ergüsse zum Wahlkampf in Hamburg. Faszinierend, dass mir selbst hier nichts so richtiges zu Michael Naumann eingefallen ist – daran arbeiten wir.

So, hier nun mein Meisterwerk, dass vielleicht schon von euren Kindern in ihrer Abi Klausur im Geschi LK zu innenpolitischen Situation im Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts (ihr erinnert euch, die Zeit der Nationalstaaten ohne Warpantrieb und Rubel als globales Zahlungsmittel) analysiert werden darf.

Der schwarze Ritter hieß Ole,
groß, blond und markant.
Er regierte seit Jahren der Stadt zum Wohle
das Ruder lag fest in in seiner Hand.

Hinnerk der Liberale, der vierte im Spiel,
stets mit gelbem Binder statt mit Stahlvisier.
Er hatte wenig Getreue und klar war sein, Ziel:
“Bitte, Herr, Bitte, bring mehr als 5 Prozent zu mir.

Der grüne Müller Farid aus dem Morgenland,
Bewahrer der Bäume geübt im Verzicht.
Die Politik war sein einziger Stand,
1200 Taler nach mehr Lohn strebt er nicht.

20
Feb
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Der wahlomat ist nicht gerade neu aber weiterhin praktisch! Statt sich durch ellenlange Programme zu wählen kann man mit ein paar Klicks alles klar ziehen. Ich müsste (dürft bzw. sollte) die FDP wählen alternativ die SPD und die CDU ist erst auf Platz 3 geranked…

Vielleicht sollte ich wirklich die FDP wählen, die haben sich ja mit viralem Marketing die Finger verbrannt, auch sympathisch.

Andererseits vielleicht auch lieber nicht.

Der offline Werbedruck bei mir im Briefkasten ist von der CDU am höchsten, muss eine ganz schön große und tiefe Portokasse haben der Ole. Also den könnte ich wählen aus Verbundenheit zu meiner alten Zunft, die sicherlich den ein oder anderen Bonusscheck mehr bezahlen kann durch die Wahl.

Andererseits vielleicht auch lieber nicht.

Und SPD werde ich nicht wählen, weil ich mir den Namen des Kandidaten nicht merken kann…

Alles leider nicht so einfach.

13
Feb
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Die heiße Phase im Hamburger Wahlkampf ist erreicht, das kann man wohl so festhalten. In den letzten Wochen gab es einiges an Post zu diesem Thema, gestern kamen die Wahlunterlagen.

Sehr schön war ein Mailing der CDU, in dem ich informierte wurde, dass die Wahl doch recht kompliziert ist, da man auf mehreren Zetteln unterschiedlich viele Kreuze zu machen hätte. Die CDU hatte aber auch gleich eine gute Nachricht für mich – man müsse sich ja nur merken wie viele Kreuze auf jedem Zettel erlaubt sind (steht zur Sicherheit auch noch mal auf dem Zettel oben drauf, versicherte man mir schriftlich!), dann macht man die entsprechende Zahl an Kreuzen für die CDU – damit liegt man nicht verkehrt.

Als ich heute morgen zur Arbeit radelte waren dann auch die unvermeidlichen Wahlplakate zu sehen. Michael Naumann (oder heißt er Neumann? Halte ich für ein schlechtes Zeichen für ihn, wenn mir nicht mal das sicher merken konnte im bisheringen Wahlkampf!) verspricht uns eine Stadt die für alle wächst und dass der Bürgermeister wieder den Bürgern zuhört, Ole von Beust “weiß wo der Schuh drückt”während der Kollege Müller durch die Hamburger Clubs tourt.

Schwarz setzt auf den charismatischen Bürgermeister, was vielleicht gegen einen doch eher mausgrauen Gegenkandidaten sinnvoll sein mag. Die Umsetztung in den großen schwarzweiß Plakaten kommt leider aus meiner Sicht etwas inhaltsarm rüber und so richtig sympathisch wirkt der Kollege von Beust auf den Plakaten nicht – erinnert mich eher an Bilder von nem Betriebsausflug oder ner langweiligen Familienfeier der Kategorie “Tante Emmys 80er – begib dich in Familie und du kommst darin vor Langeweile um”.

Er sieht ja auch oft (wenn wir jetzt mal ehrlich sind) etwas seltsam aus auf Bildern. >> ein Beispiel

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