Dass Hamburg schon klein ist, und man immer wieder den gleichen Leuten über den Weg läuft oder sich auch gerne “ach den kennst du auch”-Effekt einstellt, das ist die eine Sache.
Richtig faszinierend finde ich wenn sich solche Sachen auf Twitter einstellen, wo ja theoretisch die gaaaaaaanze große Welt mitmischen darf. (Gut, dass ist sicherlich einzuschränken durch Sprache und regionale Geschichten)
Was ist passiert? Ich lade gerade das neue Twitter Hintergrund Bild in den Account von socialwaydown.org und lese dabei zufällig einen Tweet von Stefan Keuchel (AKA frischkopp).
Und was steht in dem Tweet drin? Dass er Follower #5555 begrüßt – paulfritze.
Ist für die meisten Leute sicherlich unspannend oder zumindest nichts “besonderes”, verständlich.
Das sieht bei mir anders aus, denn paulfritze und ich sind zusammen zur Schule gegangen, haben uns in diesem Jahrtausend (trotz einiger Anläufe) nicht mehr persönlich gesehen, sind aber dann Facebook, XING und Co. immerhin digital verbandelt.
Tags: Digitales Dorf, Global Village, twitter —Wenn man dem Blog so folgt: aktuell wohl wenig.
Stimmt nur bedingt, kann mich nicht beklagen, daher eher der altbekannte “mist, bloggen könnte man ja auch mal wieder Effekt”…
Also was geht?
1. Neue Wohnung seit November
2. viele Projekte manche von denen bezahlt, andere eher aus gutem Willen.
Wie guter Wille? Naja, wenn Kollege Hendrik 6 Monate erst nach und dann durch Afrika reist um so Spenden für Charity Projekte zu sammeln, was soll man da sagen auf die Fragen – baust du den Blog?
Richtig, “nein” war keine Option als Antwort.
Grund dafür ist unter anderem ein weiser Satz von Hendrik zum Onlinemarketing, der ca. so lautet: “wie kann es sein, dass Otto bereit ist 1 Euro pro Klick zu zahlen, wenn woanders eine Familie gerade mal 1 Euro pro Tag hat um zu überleben?”
Gute Frage. Sein Fazit: “Ich werde es nicht alles ändern können, aber ich möchte meinen Teil leisten”
Ich werde versuchen meinen Teil zu leisten, um Hendrik zu unterstützen.
Interessante Menschen getroffen – z.B. Norbert Plambeck jemand dem man den “Segler” irgendwie gleich ansieht, auch wenn man ihn in Anzug und Krawatte kennenlernt.
Erinnerte mich gleich an den anderen Wassersportler Typus, der meist klar zu erkennen ist “den Surfer” …
Eigentlich voll dämlich was ich heute machen musste, aber es ist leider so. Um Soundbooth vernünftig nutzen zu können hab ich meine Festplatte partioniert, Mac OSX 10.5 (Leopard ohne Schnee) auf die Partion installiert und dann Adobe CS4 ebenfalls neu installiert. Und schwupps konnte ich ein Audiofile minutenlang ohne einen einzigen Absturz und Datenverlust bearbeiten.
Klingt nicht beeindruckend für dich? Für mich als jemanden der CS4 unter Snow Leopard erlebt hat schon!
Vor einiger Zeit hatte ein junger Mann Probleme mit seinem Sony Vaio Notebook (ein anderer, etwas weniger junger Mann aus meinem Bekanntenkreis, hatte übrigens ganz ähnliche Probleme mit seinem Vaio,. Gerät kaputt, Service schneckenlahm und bei der Arbeit entsprechend gehandicapped).
Und da er ein 21st century digital boy ist, hat er das auch immer fleißig getwittert, was dann wiederum bei Facebook sichtbar wurde. Bei beiden Plattformen dauerte es z.T. nicht lange, bis ein findiger Mensch(aka “Mac Nazi“) einen sehr hilfreichen Kommentar abgab: “Kauf dir nen Mac”.
Ich selber bin seit etwas über einem Jahr auf Apple geswitched und ich bereu die Entscheidung nicht, ganz im Gegenteil es macht immer noch Spaß und durch so Sachen wie “parallels” und Bootcamp muss man ja auch nicht auf die paar essenziellen Windows Programme verzichten wie z.B. ne vollständige Office Version und nicht die Kindergartenvariante für Mac.
Dennoch habe ich seit ein paar Tagen einen erhöhten Leidensdruck zum Thema “Zufriedenheit mit Apple” der konkret durch die neue Mac OS Version 10.6 aka “Snow Leopard” hervorgerufen wird.
- Snow Leopard ist scheinbar ein Schnellschuss gewesen, der Bugs ohne Ende hatte (z.B. bei mir). Funktionen wie “Save As” führen regelmäßig zu abstürzen (durch den ersten Patch verbessert aber passiert dann und wann immer noch).
- Snow Leopard hat massive Probleme mit Adobe CS4 – und zwar aus meiner Erfahrung alle Bestandteile der Suite wie Fireworks, Photoshop, Dreamweaver, Soundbooth. Und das ist so ziemlich das was bei mir am meisten genutzt wird.
- die Mighty Mouse ist echt schrott. Ich hatte sie mir gekauft weil sie so cool “macig” ist, ohne zu prüfen wie sie so bewertet wird von Usern. Die Berichte haben sich aber bei mir komplett bewahrheitet – Mouseball ist recht schnell nicht mehr am funktionieren.
- Office Mac ist der letzte scheiß im Vergleich zu Office für Windows (ja, ich weiß, dass ist wenn schon die “Schuld” von Microsoft aber ich bin gerade mal nicht objektiv sondern kotze mich aus) … Excel ohne Skripte, Makros und Pivot Tabellen? Da kann ich ja gleich mit nem Collegblock und meinem guten alten TI36 Solar aus der 6. Klasse arbeiten…
- ipods (ja, ich habe inzwischen echt alles von Apple) sind aus meiner Erfahrung nicht gerade die am besten gegen Feuchtigkeit gekapselten Geräte am Markt. Und Nein, wir reden hier nicht von wasserdicht bis 120m wir reden hier von einem normalen Regenguss in Hamburg und einem ipod in einer ziemlich wasserabweisenden Eastpak Tasche
Fazit: Ich mag Mac, ich mag Apple, ich würde mir wieder ein MacBook Pro holen, weil es die Flexiblität von Linux ist mit ner Menge eyecandy oben drauf und das iphone ist für mich das beste an smartphone was geht. Aber ich hoffe, dass ich keiner dieser verbohrten Mac Zealots werde , denn merke:
Es ist nicht alles Gold was silbern glänzt und wo ein angebissenes Stück Obst drauf ist.
Tags: Apple, ipod, Mac, Mac OS X, Snow Leopard —Awesome war auf jeden Fall der Besuch beim Cirque du Soleil gestern Abend. Nur gutes darüber gehört und seid gestern Abend kann ich es bestätigen, dass ist sooooo beeindruckend gewesen. Für Tina war es das erste mal im Zirkus ever und dann gleich so eine Show
Wenn ich das mal mit dem Besuch im Zirkus Krone vergleiche, den ich meiner Mutter vor 3 Jahren mal zum Geburstag geschenkt hatte – da verzichte ich gerne auf irgendwelche Löwen, Tiger und Elefanten, die einem doch eher nur Leid tun wenn man sich vorstellt, dass die in so nem kleinem Transportwagen durch die Republik reisen. Irgendwas unrund dabei? Nun, Billbrook kannte ich aus beruflicher Vergangenheit lediglich als Ort wo man Gabelstapler mieten kann, wo man sich mit Lagertechnikprospekten auseinandersetzt und wenn man von den Gabelstaplern und der Intralogistik ermattet ist bei Andronacco ne ehrliche Pasta zum Mittag einwerfen kann.
Seid gestern Abend weiß ich, das zwischen der Berze und IKEA irgendwo auch immer Platz ist für ganze große Emotionen
Mal im Ernst, auf dem Heiligengeistfeld wäre das irgendwie noch runder gewesen, auch wenn die Anfahrt per S21 und Shuttle Bus kein Problem war, nach der Show hätte ich lieber die Lichter der Reeperbahn und des Hafens gesehen, vielleicht noch einen kurzen Spaziergang an den Landungsbrücken gemacht als mir den Wind im Gewerbegebiet am S-Bahnhof Billbrook / Moorfleet um die Nasen wehen zu lassen.
Awesome war auch (schon etwas her aber trotzdem) die Art wie Apple mit meinem Displayausfall (ca. 1-3 des Displays blieben schwarz am unteren Rand) umgegangen ist, der war nämlich genau einen Tag nach Ablauf der Garantie eingetreten (böse Zungen und mein alter Konstruktionstechnikprof würden hier perfekt getimte Absicht vermuten) – nach 25 Minuten “ich bin begeisterter Applekunde und möchte es auch soooo gerne bleiben, aber … ” mit der Hotline am Telefon wurde mir Kulanz gewährt.
Da könnte man meinen, dass ich ein rundum zufriedender Apple User bin. Bin ich aber garnicht so sehr im Moment.
Ich bin zwar auch kein Mac Nazi wie er von Thomas Promny beschworen wird (Und ich kann das genervt sein über die “Kauf dir nen Mac Sprüche bei jeder Andeutung eines Windows Problems) aber mal realistisch betrachtet, hab ich trotz der Kulanz und der schnellen Umsetzung beim Display (Donnerstag ist der Fehler aufgetreten, Montag um 14.00 war das Thema fertig inkl. Lieferzeit für bestelltes Ersatzdisplay) einiges um unbegeistert zu sein von Apple.
Warum man Apple als eigentlich begeisterter Apple User doof finden kann sollte aber glaube ich lieber Thema eines eigenen Posts sein.
Tags: Apple, Cirque du Soleil, Garantie, Kulanz, Mac, Mac Nazi, MacBook, Service, Varekai, Zirkus —Neuer Produktivitätsansatz den ich heute teste, ein paar Hausaufgaben sind zu erledigen (naja eigentlich einige aber ein paar sollten schnell fertig werden), gleichzeitig ist der Sonntag ja eigentlich zum entspannen da.
Wie kombiniert man das? Nun, erstens ist sowas wie Anforderungen sammeln und XML Datenstrukturen definieren für die Gadgeterstellung ja sowieso gefühlter Urlaub und zweitens muss man das ja nicht zwangsläufig im Büro tun.
Mein Ansatz für den heutigen Sonntag: Guerilla Working, wir verlassen (natürlich mit Umweg über das Wahllokal, da heute ja Europawahl war) unsere eigenen vier Wände und schlagen nicht den Weg ins Büro ein sondern suchen uns ein nettes Café zum arbeiten.
Sobald eine Aufgabe erledigt ist, verlassen wir das Café, machen einen kleinen Spaziergang durch die City und suchen uns für die nächste Aufgabe einen neuen Laden.
Auf dem Weg gucken wir auf dem Motorradgottesdienst vorbei oder fotografieren ein paar Stolpersteine in der Hamburger City und Altstadt mit unserem BigBoyToy und lassen uns nicht vom miesen Wetter ärgern.
Eigentlich mal echt feines Leben finde ich.
Leichter Schreck in der Morgenstunde für mich beim Leeren des Briefkastens: ein bläulich angehauchter Umschlag. Spontan erhöht sich der Ruhepuls,parallel sinkt die Stimmung etwas – “scheiße, Abmahnung”.
Nächster Blick auf den an
Absender: die GEZ.
Die mentale Entwarnung kommt: “keine Panik, da haste letztens GEZahlt.”
Es war dann auch keine (Ab) Mahnung sondern ein Mailing zu den Vorteilen die ich hätte, wenn ich der GEZ denn eine Einzugsermächtigung erteilte. (Träumt weiter !!!)
Auch wenn mir der Laden sicher nie sympathisch wird, nen sauberen Job machen die schon in Sachen schlechtes Gewissen und Druck aufbauen.
Aber vielleicht ist man ja als Onliner in grauzonalen und rechtlich ungeklärten Wassern ja besonders empfindlich was solche bunten Umschläge angeht.
Wie stellte ich mit Tony vom Affiliate Marketing Blog letztens fest: “Affiliate Marketing bewegt sich oft in den Bereichen zwischen Halblegalität und vollständiger Illegalität.”
Im Gegensatz zum qype redesign wurde man bei facebook schonend auf den anstehenden wechsel vorbereitet. Und dann ist er gekommen und auch hier finde es scheinbar alle doof was passiert ist. Daher gibt es Abstimmungen zum neuen Facebook Layout, Forderungen das alte wieder zu schalten oder tutorials, wie man das neue layout so anpassen kann, dass es wie das alte aussieht.
Im Gegensatz zu twitter, könnte ich ohne nen direkten Vergleich nicht mal sagen, was geändert wurde. Und Probleme in der Funktionalitäten Nutzung habe ich seit dem redesign auch nicht – von daher: weitermachen!
Aber mit der Meinung stehen (Stand 21. März 2009) ich und 66.039 andere Nutzer wohl verdammt alleine da. Anders formuliert – DDR-Staatsratswahl-kompatible 95% finde es mies.
Bestandsaufnahme meiner Woche:
1. Sie ging wie üblich rasend schnell vorbei
2. die XING iPhone app hatte ihren ersten guten Einsatz (da neuer Kontakt noch nicht synchronisiert)
3. Erfolgreicher Test des Zoom H4 audiorecorders, abgefahrenes neues BigBoyToy, parallel mit Soundbooth und screenflow getestet und absolut begeistert gewesen
4. Ganz viel in der Sonne gesessen und heute auch schon leichten sonnenbrand gekriegt ( ja, ich bin eher der nordische Typ)
5. heute erfolgreich angegrillt
6. meine Leidenschaft für bloodbowl wiederentdeckt
7. viele gute Termine gehabt
8. ersten mobilen blog eintrag gemacht
9. mal wieder nen bißchen fotografiert
insgesamt war es doch mal ne echt gute woche … so alles in allem
Eine elementare Weisheit dir mir mein favorisierter Marketinprofessor mit auf den Weg gegeben hat, ist folgende:
“Werbung muss gelernt werden!”
Den Satz habe ich ungefähr 20.000 Mal von ihm gehört und ich würde ihn jederzeit unterschreiben. Und eine Vorstufe vor dem Lerne ist, dass Werbung verständlich sein muss.
Ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte, liefern uns die Kollegen von der Singlebörse neu.de – die aktuelle Werbung habe ich schon so oft in der U-Bahn gesehen in den letzten Woche und erst gestern habe ich verstanden was man mir damit sagen wollte…
Es soll ein Röntgenfoto sein und die junge Dame hat die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch – sorry aber darauf ist von den paar Leuten die ich anhand des fotografierten Plakats abgefragt habe keiner gekommen – sieht doch eher aus als würde sie ein Clipboard oder ne Kladde mit Schmetterlingsdesign vor der Brust halten oder?
Tags: neu.de, Singlebörse, Werbung —